Israel 1987

Jerusalem: Erste Eindrücke

7. Tag, Dienstag, 21. Juli 1987
Tel Yitzchak - Jerusalem
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Bericht von Kirsten und Erika



Tel Yitzchak, den 21.7.87. Um 6.45 Uhr klingelt der Wecker. Müde und verschlafen stehen wir auf. 7.30 Uhr Frühstück. Unser letztes in Massuha. Es herrscht Aufbruchstimmung. Heut geht's nach Jerusalem. Einige von uns nehmen schweren Herzens Abschied vom Kibbuz. Sie haben erste Kontakte zu israelischen Jugendlichen geknüpft. Um 9.00 stehen wir an der Bushaltestelle. Wir sind ungeduldig und froh, als der Bus endlich kommt.

Schweißgebadet kommen wir in Netanya an. Zwischenstation. Umstieg und Weiterfahrt nach Jerusalem. Joachim geht verloren. Aufregungen und Spekulationen machen die Runde. Wir hoffen, ihn am Jerusalemer Busbahnhof wieder zu treffen. 13.00 Uhr. Joachim ist inzwischen eingetroffen. Wir haben unseren größten Hunger gestillt. Die Fahrt geht weiter. Zur Pension "Har Aviv". Eine kurze Busfahrt, 10 Min., Kofferschleppen und wir sind endlich da.

Die Zimmer sollen verteilt werden. Die Anstrengung und Hitze der Fahrt macht sich bemerkbar. Nach ein paar Reibereien einigt man sich. Jeder geht mehr oder weniger zufrieden mit seinen Sachen auf's Zimmer. nach dem Mittagessen kurze Lagebesprechung.
Israel - Tel Yitzchak - Warten auf den Linienbus
Waten auf den Linienbus

Israel - Jerusalem - Eintrittskarte für die Stadtmauer
Eintrittskarte

Am Nachmittag ist die Fahrt in die Altstadt angesagt. Vom Kikkar Deniah geht's zum Jaffa Gate. Im rasanten Tempo fahren wir die Jaffa Road, vorbei an den meist israelischen Geschäften, entlang zur alten Stadtmauer. Dort treffen wir zum ersten Mal mit der arabischen Bevölkerung zusammen. Überall sieht man kleine Jungs und geschickte Händler, die gekühlte Getränke verkaufen, Postkarten anbieten und Schmuck feil bieten. Sobald man als Tourist erkannt ist und nur das kleinste Anzeichen von Interesse durchschimmern läßt, ist man von ihnen umringt und wird sie so schnell nicht wieder los. Für viele ist es ein aufregendes Erlebnis, von Arabern umschwärmt zu werden.

Zurück zur Altstadtmauer. Wir steigen die Stufen nach oben und beginnen mit unserer historischen Reise in die Vergangenheit. Von Herodes, dem Großen, über die Kreuzritter und dem Britischen Mandat zur Wiedervereinigung der geteilten Stadt.

Der Anblick der Mauer läßt ahnen, wieviel Gesichter Jerusalem hat. Angefangen bei den verschiedenen Religionen und Rassen.

Von der einfachen Pocket Kamera bis zur aufwendigen Nikon ist alles im Einsatz. Nichts bleibt von den Linsen verschont. Nach einigen Umwegen finden wir uns bei der Klagemauer ein. Jeder läßt die Atmosphäre und Umgebung auf sich wirken. Wir gewinnen einen guten Eindruck, wie die Juden mit ihrer Religion, aber auch miteinander umgehen. Sie strahlen ein Zusammengehörigkeitsgefühl aus, daß man in Deutschland in dieser Art nicht finden wird.

Eine Viertelstunde später befinden wir uns in einer ganz anderen Welt. Im arabischen Bazar. Viel Ursprünglichkeit ist verloren gegangen. Die meisten Araber haben sich auf den Tourismus eingestellt, den man oft in ihrem Warenangebot wiederfindet. Trotzdem ist es immer wieder spannend mit anzusehen, wenn jemand aus unserer Gruppe mit einem Händler verhandelt. Leider stehen wir alle unter Zeitdruck. Wir müssen zurück zur Pension. Abendessen. Obwohl der Tag sehr anstrengend war und wir reichlich neue neue Eindrücke verdauen mußten, ist die Truppe am Abend wieder fit. Man erkundet das Nachtleben von Jerusalem. So geht unser erster Tag in Jerusalem seinem Ende zu.

Israel - Jerusalem - Christliche Spuren in Jerusalem
Christliche Spuren in Jerusalem


Hier gibt es noch mehr Bilder vom
Spaziergang auf der Stadtmauer



Israel - Jerusalem - Frauenseite der Klagemauer
Frauenseite an der Klagemauer



Israel - Jerusalem - In den Gassen der Altstadt
In den Gassen der Altstadt




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