Israel 1987

Bethlehem & Erew Shabbat

10. Tag, Freitag, 24. Juli 1987
Jerusalem - Bethlehem - Jerusalem
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Bericht von Ingrid und Barbara



Nachdem wir um 8.30 Uhr gefrühstückt hatten, machten wir uns um 9.10 auf den Weg nach Bethlehem. Um 9.45 kamen wir dort an. Daß Bethlehem ein von Arabern besetztes Gebiet ist, erkennen wir sofort an den Nummernschildern der Autos; diese hatten nämlich alle ein "Beth" vor den Zahlen.

Als erstes besuchten wir die Geburtskirche Jesu. Auffällig an dieser ist das von weitem riesig erscheinende Fronttor, daß aber beim Näherkommen winzig klein wird. Der Eingang ist so klein, daß man gezwungen ist, das Innere der Kirche nur durch Verneigung (also Bücken) zu erreichen. Dies hat den Zweck der Verneigung vor dem Allmächtigen und es verhinderte damals, daß Reiter in die Kirche Gelangten und "den Krieg" mit hinein brachten. Die Geburtskirche ist eine der ältesten Kirchen Israels und ist über einer Grotte gebaut.

Direkt an diese Kirche angebaut ist die Katharinenkirche, die wir ebenfalls besichtigten. Innerhalb der Gruppe war das Interesse ziemlich groß. Es gab viel zu sehen und zu fotografieren. Außerdem fand gerade ein Gottesdienst statt, der unsere Neugierde weckte.
Israel - Bethlehem - Jesus Geburtsgrotte
Geburtsgrotte

Israel - Jerusalem - Mea Shearim
Mea Shearim
 
Stichwort: Mea Shearim
Nach dem Mittagessen um 14.00 stand dann Freizeit auf dem Programm. Da wir am Abend vorhatten, uns selbst zu versorgen, aufgrund des Shabbats, erklärten sich einige der Leute bereit, einkaufen zu gehen. Die Gruppe löste sich auf. Die Einen genossen die Ruhe im Hotel, die Anderen gingen ins Café oder in die City.

Abends, gegen 19.00, trafen wir uns dann mit Joachims Familie in Mea Shearim, von wo aus die orthodoxen Juden den Weg zur Klagemauer beginnen.

Zu Beginn des Shabbats erreichten wir die Klagemauer. Es war toll
Mea Shearim entstand 1875 als 2. jüdische Siedlung, vor den Mauern der Stadt. Tafeln bitten darum, die Sitten der hier lebenden othodoxen Juden zu befolgen. Das Verbot von Menschen Fotos zu machen und züchtige Kleidung stehen vorne an. Noch heute tragen orthodoxe Juden ihre schwarze Tracht mit dem Pelz besetzten Hut und Seitenlocken. Meist sprechen sie Jiddisch, da für sie die heilige Srpache Hebräisch nur dem religiösen Dienst vorbehalten ist.
anzusehen, wie viele Menschen doch plötzlich auflebten. Der Vorplatz war voll von Menschen, daß man kaum noch Platz hatte. Menschen aller Nationen begrüßten sich herzlich, sei es mit einem Kuß oder einer Umarmung. Es war eine herrliche Stimmung, die man bei uns in der Bundesrepublik Deutschland nicht so kennt. Nach einer Stunde Aufenthalt machten wir uns auf dem Heimweg.

Nach einem prunkvollen Abendmahl, vergleichbar mit einer Römertafel (Obst, Käse, Brot, Wein...) ging der Tag seinem Ende zu. Es war ein Tag, an dem man ein wenig aufatmen konnte.
Israel - Jerusalem - Erew Shabbat an der Klagemauer
Erew Shabbat an der Klagemauer




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