Israel 1987

Eine Zugfahrt in Israel

13. Tag, Montag, 27. Juli 1987
Jerusalem - Tel Aviv - Shave Zion
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Bericht von Alwine und Claudia



Morgens um halb acht war mal wieder aufstehen angesagt. Gähn! Dann schloß sich das tägliche Frühstück an. Wir haben den Rest in die Koffer gepackt bzw. geschmissen. Um 9.15 Uhr sind wir dann ab dem Busbahnhof mit der Linie 405 nach Tel Aviv gefahren. Was'ne Hitze, puh! Das war ja schon bald nicht mehr feierlich. Die geplanten Besichtigungen fielen wegen "Hitzefrei" aus. Dann das Erlebnis des Tages um 12.00 Uhr: Zugfahren in Israel - nach Shave Zion. Ein Geschaukel, ein Gegaukel! Das hielt der stärkste Magen nicht aus - na ja, vielleicht doch nicht ganz so schlimm!
Israel - Shave Zion: Verladen der Koffer
Verladen der Koffer
 
Stichwort: Moshav Shitufi
Um 14.30 Uhr, als wir aussteigen wollen, standen wir wie im Wilden Westen auf dem Feld und mußten die schweren Koffer über die Schienen tragen, schwitz und stöhn!
Die Koffer konnten den Luxus genießen auf einem Trecker gefahren zu werden, und unsereins mußte zum Hotel laufen - zum Erstaunen nicht weit (was für ein Glück). Es war eine sehr nette Begrüßung mit Getränken. Nachmittags sind wir dann im hauseigenen Pool schwimmen gegangen.

Um 19.00 gab's Abendessen; es war sehr lecker. Da konnte man die Leute wieder zuschlagen sehen. Das war schon richtig peinlich. Wir wurden auch sehr nett bedient, jeder einzeln. Nach dem Essen hatten wir ein Referat über den Moshaw, den Kibbuz und den Moshaw shitufi. Es wurde uns genau der Unterschied zwischen einem Kibbuz und einem Moshaw erklärt. Dann erzählte uns der Referent so einiges über den Moshaw shitufi, z.B. wie sie dort leben und wohnen. Er erzählte auch, wie sehr die Frauen in der Arbeitswelt bevorzugt werden.
Ein Moshav Shitufi basiert auf dem kollektivem Besitz und das Land wird gemeinsam bewirtschaftet. Anders als in einem Kibbuz, führt aber jede Familie ihren eigenen Haushalt. Arbeit und Entgelt werden den im Moshav Shitufi den individuellen Bedürfnissen angepasst. Der Moshav Shitufi ist eine Mischung aus dem Prinzip des Kibbuzim, in dem aller Besitz der Gemeinschaft gehört und dem des Moshav in denen, wie bei einer Genossenschaft, die Gemeinschaft nur die Maschinen stellt und für den Vertrieb der Produkte sorgt. Jede Familie führt ihren eigenen Haushalt und bearbeitet ihre eigenen Felder.
Der erste Moshav Shitufi wurde 1936 gegründet. 7000 Israeli leben in etwa 45 dieser Siedlungen.




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