Israel 1993

Grüne Landschaften

13. Tag, Sonntag, 11. Juli 1993
Jerusalem - Tabgha
Logo Israel
Bericht von Eva und Sabine



An diesem Tag ist nicht alles so glatt gelaufen, wie es ursprünglich geplant war. Bis zum Ende des Frühstücks verlief alles noch relativ normal. Etwas unpraktisch war, daß wir die Koffer aus den Zimmern räumen mußten bzw. wir uns nicht mehr in den Zimmern aufhalten konnten. Eigentlich wollte die Gruppe ja direkt nach dem Frühstück zur Baumpflanzung nach En Kerem gefahren sein, aber daraus wurde zunächst nichts, da Connys entzündeter Zeh noch im Krankenhaus behandelt werden mußten, was sich als ziemlich langwierig herausstellte.

So kam es, daß wir bis ca. 12.00 - 13.00 im Waterman Wise Zentrum festsaßen. Einige aus der Gruppe hatten in der Halle ein Gespräch mit einem älteren Mann angefangen. Im Laufe des Gesprächs stellte sich heraus, daß dieser Mann im KZ gewesen war. Die Leute, die seinen Erzählungen zugehört hatten, waren sehr beeindruckt und nachdenklich geworden. Ein großer Teil der Leute, die dem Mann nicht zugehört haben, hatten dafür einen wirklich einleuchtenden Grund: bei vielen machten sich heute die ersten Magen-Darm-Probleme bemerkbar.

So ca. 13.00 Uhr war dann endlich alles soweit. Wir konnten uns an die Baumpflanzung machen. Wir sind mit den Bussen zu einem Gelände etwas außerhalb von Jerusalem gefahren. Auf einem Gelände von so etwa einem Quadratkilometer standen junge Bäumchen in allen Größen beisammen. Wir bekamen ca. 30 cm hohe Baumsetzlinge zusammen mit einigen Hacken ausgehändigt und machten uns daran, die Bäume einzupflanzen. Viele hatten sich die Setzlinge wohl ein wenig größer vorgestellt und waren ein wenig enttäuscht. Nachdem wir eine Urkunde ausgehändigt bekommen hatten, die uns als Baumbesitzer auszeichnet, verließen wir Jerusalem und fuhren mit den Bussen ins Jordantal.

Auf der Fahrt nach Tabgha sind wir ein gutes Stück durch die Westbank gefahren. Die vielen Polizeiposten am Straßenrand und auch die Bauweise der Häuser dort, ließen recht deutlich merken, daß man nicht mehr im eigentlichen Israel war.

Gegen Abend kamen wir in Tabgha an. Die meisten waren von der schönen Landschaft und von dem vielen Grün recht beeindruckt. Beeindruckt waren viele auch (diesmal eher im negativen Sinn) von dem großen Zelt, in dem wir die nächsten Tage verbringen sollten. Aber trotz der anfänglich großen Befürchtungen, der Aufenthalt in Tabgha hat vielen sehr gut gefallen.
Israel - Jerusalem - Warten im Waterman Wise Zentrum
Warten im Waterman Wise Zentrum






Israel - Jerusalem - Baumpflanzung
Baumpflanzung






Israel - Tabgha - idyllischer Zeltplatz
Idyllischer Zeltplatz




Sie sind hier:
ak-extra / reise / israel / 1993 13/18
linkes elementweiterelementzurueckelementguestbookelementsend e-mailelementsitemapelementhomerechtes element




© 1999 - 2007 by Aléxandros Kiriazis
Falls Sie links keine Navigationsleiste sehen, klicken Sie bitte hier, um zur Startseite zu gelangen.