Frankreich 2009

Von Allem etwas

Provence 28 August - 07 September 2009
Wappen der Region Provence Alpes Cote d'Azur



Fahne von Frankreich Mein erster Urlaub in Frankreich führt mich in die Provence. Das eher zufällig gewählte Ziel hat seine Reize jedoch gut ausgespielt, mich begeistert und meinen Blick auf Frankreich verändert.

Auch wenn es zu spät im Jahr war für die berühmten blühenden Lavendelfelder, konnte die Region restlos begeistern. Es ist alles da für den perfekten Urlaub: grandiose Natur, gutes Essen, Kultur aus allen Jahrhunderten, Meer und Sonne - Perfekt.

Karte von Frankreich.  Die Region Provonce-Alpes-Cote d'Azur ist rot eingezeichnet.


Aix-en-Provonce - Mazarin-Viertel
Die erste Station der Reise ist das quirlige und noble Aix-en-Provence. Das im 17. Jahrhundert gegründete Marazin-Viertel ist geprägt von Stadtvillen und zeigt bereits die typischen Farben und Architekturelemente, welche in der Provonce immer wieder anzutreffen sind. Bekanntschaft machen wir dann auch gleich mit dem Mistral, dem kalten Wind der durch das Rhône-Tal fegt, aber immerhin für tollen blauen Himmel sorgt.
 

Verdon Schlucht
Die Schlucht, die der kleine Fluss Verdon in Jahrmillionen in den Fels gegraben hat, ist ein Naturschauspiel. Die Bezeichnung "Grand Canyon Europas" ist vielleicht ein wenig übertrieben, aber nicht ganz unbegründet. Mit 21 km Länge und bis zu 700 m Tiefe ist die Verdon Schlucht immerhin eine der größten Europas. Kurvenreich schängelt sich die Straße am Abgrund entlang. Am Ende der Schlucht fließt der Verdon in den Stausee Saint Croix. Die Mündung ist beliebtes Ausflugsziel und Strandbad.
Cassis
Nur ein einziges Mal habe ich bei der Bestellung eines Café Crème die Milch tatsächlich separat erhalten, wie es sich in guten Häusern eigentlich gehört. Grund genug das Ganze auf einem Bild festzuhalten. Ansonsten gibt es den Café Crème mit je nach Laune der Kellner variierenden Mengen an Milch direkt in der Tasse.
Cassis
Französisches laissez-faire? Das war vielleicht einmal. Wie hier in Cassis sind Verbotsschilder in Frankreich keineswegs eine Seltenheit, obwohl sich die Franzosen gerne über unsere ach so vielen Regeln gerne lusitg machen. Neben den allgegenwärtigen Rauchverboten gibt es auch im kinderfreundlichen Frankreich die Schilder mit der Aufschrift "Spielen und Lärmen verboten" in bemerkenswerter Anzahl. Doch während die Schilder in Deutschland mit aller Kraft um Aufmerksamkeit heischen, schafft es der Franzose sie doch etwas dezenter zu plazieren und dann umso eleganter zu ignorieren.
Fontvieille - Römisches Aquädukt
Die Provonce ist voller Überreste aus der Zeit der Römer. Dazu gehören die berühmten Theater von Orange und Arles, die gut erhaltenen Antiques in Glanum, der grandiose Pond du Gard oder eben ein weniger bedeutendes Aquädukt in der Nähe von Fontvieille, welches Wasser für den Betrieb einer Mühle transportierte.
Les Beaux-de-Provence
Einst herrschten die Grafen von Les Baux über weite Teile der Provence. Inzwischen ist die Burganlage Les Beaux-de-Provence nur noch eine Ruine, der grandiose Blick über das Land ist jedoch geblieben. Das Dorf am Berghang wurde zwar wieder hergerichtet, ist aber fest in der Hand der Touristen. Trotzdem sehenswert. Man sollte allerdings gut zu Fuß sein, um die Burg zu erklimmen.
Fontvieille - Mas de l'Ange
Wie aus den Fernsehnachrichten bekannt ist Frankreich auch heute noch ein Land mit bedeutender Landwirtschaft. Längst haben die französichen Bauern den Direktvertrieb via Hofladen wieder für sich entdeckt und es gibt allenorts Wein, Obst oder eben Olivenprodukte wie auf der Mas d l'Ange. Neben Öl und Tapenaden ist man hier auch besonders stolz auf die Olivenkonfitüre.
Camargue
Weiße Pferde, schwarze Stiere und rosa Flamingos - so bunt ist die Tierwelt in der Camargue. Stiere und Pferde gibt es in freier Wildbahn jedoch praktisch nicht mehr und auch die Flamingos hier auf dem Bild fühlen sich in einem Vogelpark heimischer. Auch wenn das nicht die riesigen Flamingo-Herden Afrikas sind, bleibt es doch eindrucksvoll und unerwartet.
Avignon
Der gewaltige burgartige Palast, den sich die Päpste in Avignon errichten liesen ist viel zu groß, um auf ein einzelnes Foto gebannt zu werden. Ansonsten gibt es natürlich noch die Überreste der berühmten Brücke bei der man vor lauter Besingen vergisst, wie groß das Bauwerk mit einer Länge von gut 900 m für das Mittelalter war.
Rousillon
In allen Nuancen von Ocker leuchted der kleine Ort Rousillon. In den nahe gelegenen Steinbrüchen erlebt man eine Explosion von Farben. Absolut sehenswert. Da übersieht man glatt die fantastische Aussicht.
Mehr Bilder gibt es in meinem Facebook-Fotoalbum.
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