Israel: Jerusalem

Vom Jaffator zur Klagemauer

Ein Spaziergang auf der Stadtmauer
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Israel - Jerusalem - Stadtmauer: Das Jaffator
Jaffator
Israel - Jerusalem - Stadtmauer: Strapenschild am Jaffator
Straßenschild
Israel - Jerusalem - Stadtmauer: Zitadelle
Zitadelle


Es gibt wohl kaum eine bessere Möglichkeit, um einen ersten Eindruck von der Jerusalemer Altstadt zu bekommen, als ein Spaziergang auf der Stadtmauer. Hier kann man in aller Ruhe von oben betrachten, was man später von unten erlaufen möchte. Aufgänge zur 12 Meter hohen und ca. 4 km langen Stadtmauer gibt es am Jaffator und am Damaskustor. In ihrer jetzigen Form wurde die Stadtmauer 1537 von Sultan Suleiman dem Prächtigen errichtet.
Unmittelbar südlich des Jaffatores schließt sich die Zitadelle an, die häufig auch Davids Turm oder Davids Zitadelle genannt wird. Sie ist jedoch nicht auf David zurückzuführen, sondern auf Herodes, der 24 v. Chr. seinen Palast baute und ihn durch die befestigte Anlage sicherte.


Israel - Jerusalem - Stadtmauer: King David Hotel
King David Hotel
Israel - Jerusalem - Stadtmauer: Kirche Dormiton Sanctae Mariae
Kirche Dormition Sanctae Mariae


Während man auf den engen Gang auf der Mauer und die steilen, rutschigen Treppen hinauf und hinunter läuft, fragt man sich unwillkürlich, wie die Verteidiger in ihren Rüstungen und mit voller Bewaffnung hier wohl entlang gelaufen konnten.

Auf dem Weg um das armenische Viertel herum in Richtung Zionstor, sind außerhalb der Stadtmauern sind das King-David-Hotel und die Dormitiokirche zu sehen.
Das King David Hotel diente während des zweiten Weltkrieges und danach den britischen Truppen als Verwaltungssitz. Der jüdische Untergrund sprengte daher 1946 einen Flügel. Seit 1948 wird es wieder als Hotel benutzt.

Auf dem Berg Zion steht die Kirche Dormition Sanctae Mariea (Todesschlaf der heiligen Maria), die 1908 von Kaiser Wilhelm II gestiftet und eingeweiht wurde.


Israel - Jerusalem - Stadtmauer: Zionstor
Zionstor (Innenseite)
Israel - Jerusalem - Stadtmauer
Stadtmauer


Weiter auf dem Weg zum Dungtor, vorbei am jüdischen Viertel hat man einen grandiosen Blick über das Kidrontal und auf den Ölberg mit dem großen jüdischen Friedhof und dem Garten Getsemane. Das Dungtor ist eher eine Hintertür, als eine monumentale Pforte. Tatsächlich wurde früher aus diesem Tor der Mist aus der Stadt gebracht. Es ist das der Klagemauer am nächsten gelegene Tor. Die heute 48m lange und 18m hohe Klagemauer ist das größte Heiligtum der Juden. Teddy Kollek, der damalige Bürgermeister, ließ 1967 das bis dahin dicht bebaute Gelände in einen großen freien Platz umwandeln. Der Platz vor der Mauer ist zwei geteilt. Links beten die Männer, rechts die Frauen. An der Klagemauer finden große religiöse Feiern statt und auch Rekrutenvereidigungen.


Israel - Jerusalem - Stadtmauer: Dungtor
Dungtor
Israel - Jerusalem - Stadtmauer: Klagemauer und Te,pelberg
Klagemauer und Tempelberg






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